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Archive for the ‘Erwachsene’ Category

 

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Wir freuen uns, mit unserem Hörspaziergang „Alte Wege gehen, neue Wege sehen“, Bestandteil der ersten Ausgabe eines Festivals zu sein, das sich mit dem Thema „Stadtführung“ beschäftigt:  das B_Tour Festival 2013

Das Festival versammelt Touren, die sich auf unterschiedliche Weise mit den vielen verschiedenen Wirklichkeitsebenen von urbanen Räumen auseinandersetzen. 

Weitere Informationen zum Programm, Orten und Zeiten unter:  http://b-tour.org

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Hörspaziergang_Britz_Roos_Versteeg…so lautet der Titel des Hörspaziergangs, den ich gemeinsam mit der Künstlerin Roos Versteeg im Rahmen einer Workshopreihe am Museum Neukölln und vor allem Dank der 14 Projektbeteiligten, die mit uns diskutiert haben und/oder uns Ihre Geschichten zur Verfügung gestellt haben, entwickelt habe. Die Ankündigung der Projektpräsentation letzte Woche im Museum Neukölln gibt einen Einblick in den Beschäftigungsprozess und das Endergebnis: http://www.museum-neukoelln.de/blog/?p=2363 Ab sofort online ebenso die Projektwebsite: wegegeheneinhoerspaziergang.de mit Informationen zum Projekt und einem kostenlosen Download Link.

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Im Rahmen eines vom Museum Neukölln verantworteten Forschungs- und Ausstellungsprojektes zur Geschichte der Großsiedlung Britz/Hufeisensiedlung, biete ich gemeinsam mit der Künstlerin Roos Versteeg eine Gesprächs- und Erinnerungswerkstatt an.

Während insgesamt 10 Treffen haben alle interessierten Neuköllner/innen die Gelegenheit, sich im generationsübergreifenden und interkulturellen Austausch mit Konzepten von Gemeinschaft, sowie gesellschaftlichen Dynamiken von Exklusion und Inklusion in Vergangenheit und Gegenwart auseinander zu setzen.

Zentraler Fokus der Workshopreihe ist die Beschäftigung mit dem Gemeinschaftsleben in der von Bruno Taut und Martin Wagner erbauten Hufeisensiedlung und die Frage danach, wie es den Nationalsozialisten ab 1933 gelang, in die sozialen Strukturen einzugreifen und die Existenzen Einzelner Bewohner/innen zu bedrohen oder zu zerstören.

Ausgehend von den vielfältigen geschichtlichen Erfahrungen Neuköllner Bürger/innen aus aller Welt, soll der Versuch unternommen werden, die lokale Geschichte in einen globalen Zusammenhang zu stellen.

Wie kommt es weltweit immer wieder dazu, dass Menschen, die einst nachbarschaftlich Tür an Tür lebten, plötzlich zu Feinden werden?

Der Blick in die Vergangenheit ebnet dabei immer wieder den Weg für eine Auseinandersetzung mit Gemeinschaftsleben und Differenzerfahrungen in der Gegenwart.

Im Zentrum der Workshopreihe steht nicht allein die Auseinandersetzung mit geschichtlichen Fakten, sondern vor allem der Austausch und die Beschäftigung mit persönlichen Erfahrungen.

Während der zweiwöchigen Treffen wollen wir Geschichten und Erzählungen der Teilnehmer/innen sammeln und im Anschluss aufbereiten und zusammenführen. Als gemeinsames Endprodukt soll ein vielstimmiger und interkultureller Hörspaziergang durch die Hufeisensiedlung entstehen.

Das Projekt wird gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Projektträger ist der Neuköllner Kulturverein e.V.. Vielen Dank für die Unterstützung!

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Im Juni 2010 feierte der Stadtteil Berlin-Neukölln seinen 650sten Geburtstag. Als Beitrag zum Jubiläum hatte Dr. Dorothea Kolland, Leiterin des Kulturamtes Neukölln, die Entwicklung eines Ausstellungsprojektes initiiert, das sich auf multiperspektivische Weise mit der heutigen Realität des Bezirks und den historischen Wurzeln seiner Bewohner auseinandersetzen sollte. Nicht die Entstehung des Stadtteils sollte chronologisch zurückverfolgt werden, sondern die Lebensgeschichte(n) der BewohnerInnen des heutigen Neuköllns.
Ausgangsidee war es, eine Gruppe von NeuköllnerInnen in der Ausstellung zu Wort kommen zu lassen, deren Lebensalter in der Gesamtsumme 650 Jahre ergibt. Die Schnittstelle zwischen biographischem Leben und (welt-) geschichtlichen Ereignissen sollte in den Mittelpunkt gerückt werden, um auf diese Weise den Reichtum und die Dichte an historischer (Welt-) Erfahrung sichtbar zu machen, die in Neukölln verborgen liegen.

Im Sinne einer Kulturarbeit die Inklusion und soziale Ermächtigung fördert, war von Beginn an klar, dass die Entwicklung der Ausstellung ein partizipatorischer Prozess werden sollte, bei dem Neuköllner Verlauf und Ausrichtung des Endproduktes wesentlich mitbestimmen sollten. Das Projekt sollte zu einer Plattform für den Austausch über Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders werden und allen Beteiligten als Experimentierfeld für die Erprobung von neuen Möglichkeiten einer multiperspektivischen Geschichtsschreibung dienen.

Grundsätzlich waren mehrere Arten der Partizipation und Kooperation möglich:
– die Mitarbeit im Konzeptionsteam in regelmäßigen Treffen
– die Möglichkeit, die eigene Geschichte als Teil der Ausstellungserzählung  „zur Verfügung“ zu stellen
– die Einmischung und Kommentierung des Projekts durch interaktive Elemente in der Ausstellung und einen Geschichts-Blog (http://weltbuergerneukoelln.wordpress.com/)

Im Laufe des Projektes wurde außerdem eine Workshopreihe für Schulen entwickelt, die es auch jugendlichen NeuköllnerInnen ermöglicht, sich in die Entstehung der Ausstellung einzumischen. Für die Durchführung der Workshops konnte die Albert-Schweitzer-Schule Neukölln als Partner gewonnen werden. Die Ergebnisse flossen direkt in die Ausstellung ein.

In Kooperation mit der Künstlergruppe Intransitos entstand die Kurzfilmserie  „Neukoelln in Moped”, die die Spuren von Geschichte in Neukölln heute erforschte.

Ein weiterer wesentlicher Baustein des Vorhabens Bürgerbeteiligung war die Kooperation mit der VHS-Neukölln, in deren Mütter- und Integrationskursen ein Buch entstand, in dem die Geschichten der KursteilnehmerInnen versammelt wurden. Die Idee dazu entstand in einem Seminar des Studiengangs Wirtschaftskommunikation an der HTW-Berlin unter der Leitung von Anna Chrusciel. Ein Buch mit leeren Seiten lag zusätzlich an verschiedenen öffentlichen Orten in Neukölln aus und forderte die BürgerInnen dazu auf, auch Ihre Geschichte öffentlich zu machen. Die Bücher wurden später in der Ausstellung präsentiert.

Gemeinsam mit meiner Projektpartnerin, der Diplomdesignerin Marlene Kettner, konzipierte und steuerte ich alle partizipativen Prozesse, entwickelte in kollaborativer Zusammenarbeit mit unserem zivilgesellschaftlichen Beirat das Ausstellungskonzept und erarbeitete die Ausstellungsinhalte.
Das Projekt wurde vom Fonds Soziokultur und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

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